Schmuck aus Platin: Jenseits von Bling-Bling

Platin ist ein einmaliges Edelmetall – und trumpft gerade jetzt auf, da die Luxuswelt die Diskretion wiederentdeckt.

Fernab der glitzernden Welt des Glamours sehen Schmuckdesigner und -liebhaber in Platin seit jeher etwas Besonderes. Denn im Gegensatz zu Gold steht bei Platin nicht die Auffälligkeit im Vordergrund. Und: Der Träger spürt den Wert von Platin allein schon am Gewicht. Die Kreativen schätzen dieses Edelmetall für seine Reinheit und Diskretion. Und wer Platinschmuck kauft, spürt dessen Wert gerne im Verborgenen.

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Kein Wunder, dass Platin auch während der finanzpolitischen Ereignisse des letzten Jahres einen anderen Weg genommen hat als die übrigen Edelmetalle. Denn weltweit werden Wertesysteme hinterfragt, Trends diskutiert und das Verhältnis zum Luxus thematisiert. Der Konsumdurst lässt nach, Glamour und Bling-Bling sind nicht mehr gefragt. Hoch im Kurs dagegen stehen Attribute wie Qualität, Unaufdringlichkeit und Individualität.

Während viele Luxushersteller über Absatzeinbußen klagen, steigt die globale Nachfrage nach Platin deutlich. Wie kein zweites Material steht es für Authentizität, Verlässlichkeit und wahre Werte. Damit hat dieses seltenste aller Schmuckmetalle schon die berühmtesten Juweliere eingefangen – und das seit hunderten von Jahren. Aber Platin hat es seinen Liebhabern nie leicht gemacht: Es ist eines der am schwierigsten zu gewinnenden Edelmetalle. Nur wer seine Eigenheiten genau kennt, wer Geduld hat und den immensen Aufwand der Förderung nicht scheut, der entlockt der Erde an einigen wenigen Stellen kleine Mengen dieses weiß schimmernden Schmuckmetalls.Hans D. Krieger

Eindrucksvolles Metall in zeitgemäßen Formen

Belohnt wird man dafür mit einmaligen Charakteristiken: Weniger als fünf Prozent Beimengungen machen Platin zum reinsten Schmuckmetall der Welt und seine besondere Widerstandsfähigkeit und die hohe Dichte lassen es ewig schön erscheinen. Diese Schönheit, herausgearbeitet in erlesenen Schmuckstücken, macht das Edelmetall zu einem einzigartigen Kunstwerk. Denn perfekte handwerkliche Verarbeitung und das untrügliche Gespür der Gestalter für das Material machen die besondere Kostbarkeit der Platin-Schmuckstücke aus.

Dafür haben die Designer in dieser Saison wieder besonders faszinierende Formen erdacht. Henrich & Denzel, Jörg Kaiser und Georg Spreng etwa ließen sich beflügeln durch die sanften Formen offener Blumenkelche, Niessing und Tom Rucker beeindruckten die kraftvollen und komplexen Linien schroffer Landschaften. Sie alle schöpfen die zahlreichen Gestaltungs- möglichkeiten aus, die Platin bietet. Filigrane und komplexe Strukturen finden sich ebenso wie strenge Formen oder Vintage-Elemente.

Wo Edelsteine eingesetzt werden, achten die Gestalter bei der Farbwahl auf die internationalen Modetrends. Schwarze und graue Steine kontrastieren das hell schimmernde Metall, das sich deshalb leicht mit den warmen Farben der Saison kombinieren lässt. So sieht der Luxus von heute aus: rein, selten und für immer wertvoll.

Abbildung: Platin-Triset, Pt 950, der Verlobungs-Solitaire trägt einen zentralen Brillanten (1,53 ct.) sowie zusätzlich rundum schwarze Brillanten (zus. 0,50 ct.) und seitlich Brillant-Paveé (zus. 0,40 ct.). Platin-Memoireringe, Pt 950, rundum mit schwarzen Brillanten und seitlich mit Brillant-Pavé. Hans D. Krieger Fine Jewellery, Idar-Oberstein

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