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Platin-News
Samtig weich und anschmiegsam, modern und aus- sagestark, emotional und feminin: Platin zeigt sich dank der Kreativität von Schmuckschaffenden und Designern immer wieder von einer neuen Seite. Dieser Ideen- reichtum wird von der PGI bereits zum dritten Mal mit dem Platin Innovationspreis gefördert. Preisträgerin 2010 ist Nina Georgia Friesleben aus Düsseldorf, die für einen ungewöhnlichen Platinring ausgezeichnet wurde.
Nina Georgia Friesleben spielt mit Licht und Spiegelung, mit Harmonie und Spannung, mit den Gegensätzen von weicher Form und Geometrie. Der mit dem Platin Innovationspreis der Messe inhorgenta europe prämierte Ring „Moule“ ist von der Natur inspiriert und zitiert einen Blütenkelch. Seine Form ist auf das Wesentliche reduziert, weich zulaufend und von einer feinen Ringschiene durchdrungen. Damit wird der stilisierte Blütenkelch liegend auf der Hand fixiert – wie ein offenes Gefäß, das sich sanft über den Finger schwingt.
In allen Statements zur ihrem Entwurf kommt die Ernsthaftigkeit zum Ausdruck, mit der sich Nina Georgia Friesleben mit Schmuck und Design beschäftigt. Die 30-Jährige ist Goldschmiedin und absolvierte nach ihrer Ausbildung bei Schmuckwerk in Ratingen den Diplomstudiengang Produkt- und Schmuckdesign in Düsseldorf. 2009 beendete sie ihr Studium mit einer Diplomarbeit über Porzellan.
Heute bestimmen das Designen von Schmuck, Porzellan und Glas ihre Arbeit: Während sie den Masterstudiengang of Arts in Düsseldorf absolviert, arbeitet sie freiberuflich für das Studio Christian Haas (München, Paris) mit den Materialien Glas und Porzellan. Im Bereich Interior und Produkt arbeitet sie mit Firmen wie Autostadt Wolfsburg, Theresienthal und Villeroy & Boch. Im Frühjahr 2010 stellte sie während der Schmuckmesse inhorgenta europe in München ihre erste eigene Schmuckkollektion vor – nun gekrönt vom Platin Innovationspreis für den Ring „Moule“.
Ausgezeichnetes Platindesign
Diese Auszeichnung wurde von der Messe inhorgenta europe ausgeschrieben und bereits zum dritten Mal von der PGI in der Kategorie Platin unterstützt. Der Preis würdigt besonders gelungene Schmuckstücke und Entwürfe aus dem kostbarsten aller Edelmetalle. Bisherige Preisträgerinnen sind Susanna Loew aus Saarbrücken (2008) für einen opulenten Halsschmuck, gefertigt aus überraschend leichter, zu Kugeln geformter Platinfolie, sowie Dominique Labordery (2009). Die Schmuckkünstlerin aus Düsseldorf wurde für einen Platinring in puristischen, geometrischen Formen ausgezeichnet, der Quadrat und Kreis zusammenführt und zu einem ungewöhnlichen Fingerschmuck vereint.