Platin und Bunz: Eine facettenreiche Verbindung

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Platin und Bunz: Eine facettenreiche Verbindung


05.11.2007 /12.14

Das Atelier Bunz mit Sitz in Dobel zählt zu den renommiertesten Häusern in Sachen moderner Designschmuck. Besonders im hochwertigsten Segment – dem Platinschmuck – hat sich der Schmuckkünstler Georg Bunz einen hervorragenden Namen gemacht. Ihn kann man nur einen Visionär nennen, dessen Arbeit erst dann beginnt, wenn sich andere Künstler am Ziel fühlen. Bunz gründete sein Atelier als junger, aufstrebender Schmuckdesigner 1975. Kurze Zeit später sorgte das Edelmetall Platin in der Schmuckszene für großes Aufsehen. Georg Bunz und Platin ― das war Liebe auf den ersten Blick. Seine Kreati-onen waren nie Ziel, sondern immer Ausgangspunkt neuer Schöpfungsakte für Platinschmuck und Platin-Trauringe. Der Künstler blieb dabei seinem eleganten, reduzierten Stil treu. Heute ist Georg Bunz ein international anerkannter Schmuck-designer ― ein Künstler, der die Welt des Platinschmucks spürbar prägt. Seine Kreationen aus dem reinsten, seltensten und kostbarsten aller Edelmetalle präsentiert er jetzt auch im Premium-Haus „Oberpollinger”.

Durchdachte Technik in Platinuhren
Mitte der 1980er Jahre entdeckte Georg Bunz die Uhrenwelt. Warum sollte die Zeit nicht auch auf formvollendeten Uhren angezeigt werden? Mit den ersten Uhren seiner eigenen Firma Bunz Montres in der Schweiz verblüffte er 1987 die Fachwelt. Neben den Zeigern ließ Georg Bunz einen großen, geschliffenen Diamanten zwischen Uhrglas und Zifferblatt schweben. Diese erste Synthese aus Bunz’schem Design und modernster Uhrentechnik brachte eine ebenso unverwechselbare wie schöne Uhr zum Vorschein. Eine Uhr, die so heute noch gebaut wird. Zu Beginn der 90er Jahre widmet sich Georg Bunz auch den uhrmacherischen „Komplikationen″; vor allem die Anzeige der Mondphasen hatte es ihm angetan. Seit Beginn der Uhrmacherei befassen sich die internationalen Spitzenkönner der Uhren-technik mit der schwierigen Aufgabe, den Umlauf des syno-dischen Mondes (29 Tage, 12 Stunden, 44 Minuten und 3 Sekunden) auf dem Zifferblatt der Uhr exakt darzustellen. Viele Luxusuhrenhersteller haben es mit einer ausgetüftelten Mechanik geschafft, die Umlaufbahn des Mondes mechanisch ziemlich genau zu reproduzieren. So auch Bunz Montres.

Moontime I – genaue Anzeige der Mondphase

Indes hapert es in der Regel mit der Darstellung der Mondphasenanzeige auf dem Zifferblatt. Alle Uhren stellen den Himmelskörper als rundes Objekt auf einer blauen, mit goldenen Sternchen gesprenkelten Scheibe dar. Nicht aber Georg Bunz. Ihm war die Darstellung dieses astronomischen Phänomens im wahrsten Sinne des Wortes zu flach. Er gab als Erster und bislang Einziger dem Mond seine dritte Dimension zurück. Eine vollplastische Kugel, die exakt den jeweiligen Stand des Mondes anzeigt, erscheint 1993 am Firmament seiner Uhr »Moontime I«. Hier erkennt jeder auf den ersten Blick, welches Bild des Mondes am Himmel zu erkennen ist. Dieses technische Wunderwerk rief sogleich die Fachleute auf den Plan, die diese Uhren als Erbe für die Nachwelt sicherten. Ein Exponat der »Moontime I« befindet sich seit 1994 im Deutschen Museum in München, ein weiteres im internationalen Schweizer Uhren-museum in La Chaux-de-Fonds, im Herzen der eidgenössischen Uhrenindustrie. Doch auch die technisch weniger spektakulären Uhren aus dem Hause Bunz wissen den Menschen zu gefallen. Ähnlich wie bei den Schmuckstücken und Trauringen hat es der Designer geschafft, seine Uhren mit seiner unverkennbaren Handschrift zu versehen.

Was liegt bei der Vita des Designers näher, als die Highlights der Uhrmacherei in das schönste Gewand zu betten. Uhrmacherische Technik und modernes Design entfalten in einem Gehäuse aus Platin ihren ganzen Charme. In der Uhrenfertigung verwendet Bunz ebenso wie bei Schmuck und Trauringen ausschließlich Platin in einer Reinheit von 950/000, das heißt, 950 von 1000 Teilen jedes Schmuckstücks sind reines Platin. In diesen Schmuckkästchen aus dem reinsten aller Edelmetalle wird die uhrmacherische Spitzenleistung aus dem Haus Bunz Montres für die Ewigkeit konserviert. Auch im Uhrensektor ist Georg Bunz seiner Passion aus den Anfängen seiner Selbstständigkeit treu geblieben ― der Leidenschaft für das Kostbarste, das Reinste, das Seltenste: Platin.



PLATIN GILDE INTERNATIONAL (DEUTSCHLAND) GMBH
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