Platin-Trends 2003 Platin – Sinnbild der Eleganz

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Platin-Trends 2003 Platin – Sinnbild der Eleganz


22.07.2003 /15.50

Eleganz liegt in der Luft: Weg vom vordergründigen Glamour entwickelt sich eine neue Art des Chics mit bisweilen romantisch-nostalgischer oder sportlicher Anmutung. Das zeigt sich vor allem in der Mode. Dort feiert Schwarz seine Dominanz, andere Farben nehmen sich zart zurück, monochrome Muster zelebrieren eine neue Behutsamkeit und die Betonung liegt auf raffinierten Schnitten, hochwertigen Materialien und klassischen Silhouetten. Alle Varianten haben eines gemeinsam: eine exzellente Aussage. Schmuck steht deshalb bei der Definition der neuen Eleganz im Vordergrund. Er setzt individuelle Highlights und ist Ausdruck des eigenen Stils. Protagonist ist dabei Platin – als Inbegriff der wiederentdeckten Hinwendung zu den wahren Werten.

Platin - der Wunsch nach Wertigem und Echtem
Der aktuelle Stil zeigt sich in mehreren Nuancen. Zum Beispiel erhält der Begriff der klassischen Eleganz eine neue Definition. Haftete ihr bisweilen ein Hauch von Unterkühltheit an, verliert sich das nun zugunsten weicher Formen. Die Sehnsucht der Menschen nach Ursprünglichkeit und Wärme findet ihre Erfüllung in Design, das eine anschmiegsame Haptik mit einer sanften Optik verbindet. Die Moderne, die
in der Vergangenheit oft durch eine kantige Linienführung charakterisiert war, vollzieht eine Wandlung hin zu organisch geformten Oberflächen – eine Strömung, die sich auch im Schmuck widerspiegelt.

In den aktuellen Kollektionen herrschen weiche Formen vor, oft betont von Brillantlinien oder großen Farbsteinen. Bevorzugter Partner ist dabei Platin, das dem Wunsch nach Wertigem und Echtem entspricht. Denn Platin ist das edelste aller Edelmetalle: Es ist selten und zeigt sich nur an wenigen Stellen der Erde – dort muss es aus tiefster Tiefe emporgeholt werden, bevor es durch komplizierte Verfahren aus dem Erz gewonnen werden kann. Doch dann erstrahlt es in einzigartiger Schönheit, denn kein anderes Metall besitzt von Natur aus einen annähernd so kostbaren, mondweißen Schimmer wie Platin.
Im Zusammenspiel mit edlen Steinen steht Platin für die Freude an dezentem Luxus. Vor allem das Funkeln des Diamanten besticht in neuer Verführungskraft. Am liebsten klassisch als Solitaire getragen, geben unkonventionelle Fassungen aus Platin und innovative Schliffe den Diamanten einen neuen Ausdruck. In stattlichen Größen entfalten Farbsteine ihre ganze Schönheit und verweisen auf ihre Herkunft. Die vorherrschenden Farben sind von einer sanften Natürlichkeit bestimmt – ein Trend, dem vor allem der Aquamarin mit seinem klaren, hellen Blau entspricht. Daneben behaupten sich kräftige Töne wie ein warmes, tiefes Rot oder ein selbstbewusstes, leuchtendes Orange.
Ob Diamantsolitaire oder tiefgründige Farbsteine – ihr Funkeln braucht Raum. Daher liegen große Formate besonders im Trend. Vor allem große Ringe mit breiten Ringschienen werden gerne getragen und begleiten vielsagend jede Geste.

Luxus definiert sich über innere Werte
Eine weitere Spielart der neuen Eleganz ist ein Hang zum Understatement: Luxus definiert sich über innere Werte und nicht durch falschen Glamour. Gestalterische Qualität und
Kostbarkeit eines Materials rücken in den Vordergrund. Ausdruck dieses Trends ist Platin: Es stellt hohe Anforderungen an die handwerkliche Fähigkeit, da es schwer zu verformen ist und großer Geschicklichkeit bei der Verarbeitung bedarf. Gleichzeitig ist es das reinste aller Schmuckmetalle: Platin wird vorwiegend mit einem Feingehalt von 950/000 verarbeitet. Das heißt, dass von 1000 Gramm Schmuckmetall 950 Gramm Platin sind. Somit ist ein Platinschmuckstück durch und durch weiß. Sein dezenter Schimmer enthüllt dennoch nur dem Kenner seine Kostbarkeit. Das gilt auch für versteckte Details an neuen Schmuckstücken: Diamanten funkeln im Verborgenen – unauffällig gefasst an der Seite von Ringen, auf der Handinnenseite oder sogar im Inneren der Ringschiene. Solch luxuriöse Details schaffen eine besondere Bindung zu einem Schmuckstück: ein intimes Wissen von einem Geheimnis, das nur die Trägerin kennt.
Nostalgie und Natürlichkeit heißen zwei weitere Varianten der neuen Eleganz. Während sich der Vintage-Stil in exklusiver Rückbesinnung gefällt, drückt sich eine schlichte Romantik in fließenden Stoffen und weichen Materialien wie zartem Wild- und Veloursleder aus. Ergänzt werden diese Stile durch verspielten Schmuck in zarten Farben. Vor allem Broschen in figürlichen Motiven bleiben seit ihrer Wiederentdeckung in der vergangenen Saison ein großes Thema.

Platin für Männer
Die neue Eleganz erfasst auch die Herrenmode: Das starke Geschlecht setzt wieder auf die Attribute klassischer Männlichkeit und schmückt sich mit unaufdringlich gesetzten Akzenten. Auch hier gilt: je hochwertiger, desto besser. Die klassischen Schmuckstücke für den Mann - Siegelringe und
Manschettenknöpfe - treten deshalb jetzt bevorzugt in Platin auf. Und selbst die Armbanduhr erhält als adäquates Gegenstück zu anspruchsvollen mechanischen Uhrwerken immer öfter ein Gewand aus Platin.

Autor: PLATIN GILDE INTERNATIONAL GMBH